Buch 4

Die Hauptperson der Geschichte findet neben den Papyrusrollen auch die drei Ölgemälde aus dem 19. Jahrhundert. Er macht sich Photos von den Hyroglyphen auf den Papyrusrollen und übergibt sie dem Ägyptischen Museum in Berlin, ohne jedoch von den Ölgemälden u berichten. Mit diesen drei fährt er zu einer kompetenten wie hübschen und skrupellosen Kunsthistorikerin nach Hamburg, um nach den Motiven auf den Bildern zu fragen. Sie wittert Größeres hinter den drei Gemälden und setzt ihre Schergen auf den Mann an, um weitere Informationen zu erlangen. Das Ägyptische Museum meldet sich und fragt an, ob noch weitere Papyrusrollen existieren würden, da diese offenbar Teil eines Großen seien. Die Sensation ist gegeben, als sich durch chemische Untersuchungen herausstellt, dass die Papyrusrollen von einem offenbar massiv goldenen Teil abgepaust worden sein müssen, der neben unschätzbarem Kulturwert auch Milliarden von Euro Goldwert haben müsste. Die Jagd beginnt....

Offenkundig weisen alle gefundenen Gemälde und auch die Urkunden im Schloß im Weserbergland freimaurerische Symbole auf. Thommes wendet sich an eine Freimaurerloge in Leipzig, um nähere Informationen über diese Bilder und die Symbole zu bekommen. Damit sticht er ins Wespennest, denn die Loge wird gewahr, dass das Geheimnis, in das sie Kaiser Wilhelm I. eingeweiht und zum Schutz befohlen hat, in Gefahr gerät. Die Freimaurer der Logen setzen alles in Bewegung, um einen Geheimnisverrat zu verhindern und streben danach, Thommes das Lüften des Geheimnisses zu vereiteln. Die Jagd beginnt.

Eines der drei Gemälde zeigt die Rosette des Strasburger Münsters. Anlässlich einer Reise mit dem Künstler Franco Costa von Kiel nach Rom machen die Reisegefährten auch einen Abstecher zum Strasburger Münster. Dort entdecken sie am Ende des "Pfeil des Judas" ein Steinmetzzeichen, welches Thommes bereits im Schloß Varenholz entdeckt hatte und in dessen Folge die erste Rolle gefunden wurde. Sollte auch hier eine weitere Rolle liegen? Die Suche beginnt und die Geschichte nimmt einen tragischen Verlauf...

Ein Gemälde zeigt das Schlachtfeld der "Völkerschlacht von Leipzig" 1813, als Napoleon Bonaparte seine erste entscheidende Niederlage erlitt. Später wurde auf dem Gelände von Freimaurern das Vökerschlachtdenkmal gebaut, welches bis heute als der größte freimaurerische Tempel der Welt gilt. Welches Geheimnis bewahrt das Denkmal? Anlässlich einer Logenarbeit, an der Thommes, selbst Freimaurer geworden, teilnimmt und nach einer Bleirolle Ausschau hält. Er findet nichts und studiert wochenlang die Baupläne des Denkmals, um nach Versteckmöglichkeiten für die Rolle zu finden. In der Kuppe wird er fündig. Doch diese befindet sich rund 55 m oberhalb des Bodens. Nur durch eine halsbrecherische Aktion findet er die nächste Rolle, verliert dabei aber seine Begleiterin, (s)einer damaligen Liebe aus dem Internat.

Als letzte der drei Orte wird immer wieder Schloß Neuschwanstein in Bayern erwähnt. Dumm nur, dass das Schloß von den Nazis im 2. Weltkrieg als Sammelort für geraubte Kunst verwendet wird. Die "Monument Men", einer Spezialistentruppe der amerikanischen Streitkräfte, nimmt des Schlos Neuschwanstein ins Augenmerk und beschlagnahmt alles, was die Nazis nicht bereits zur Seite geschafft haben. Sollte sich darunter auch die vierte Rolle befunden haben? Sollte es jetzt nicht mehr möglich sein, das Geheimnis der Papyrusrollen zu entschlüsseln? Das Ägyptische Museum, das alle bisher gefundenen Papyrusrollen erhalten und konserviert hat, bestätigt weiterhin, dass auch alle weiteren Rollen Goldpuren zeigen. Damit wird klar, dass der Untergrund, von dem aus abgepaust wurde, einen sagenhaften Wert gehabt haben musste. Man stellt Thommes einen Mitarbeiter des Museums zur Seite, der zufälligerweise auch mit der Kunsthistorikerin aus Hamburg bekannt ist. Wem kann er jetzt noch trauen?